Boards für mehr Spaß mit höherer Geschwindigkeit

Der Winter neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Mit den steigenden Temperaturen kommt auch die Lust auf Bewegung. Zeit also, sich über die kommenden, sportlichen Outdoor-Aktivitäten Gedanken zu machen. Wir haben drei Hightech-Produkte unter die Lupe genommen, die nicht nur schnell sind, sondern auch richtig Spaß machen.

Fool Moon – Moon Rocket Pro

Die Schweizer SUP-Manufaktur Fool Moon steht für die entsprechende Qualität und ästhetisches Design. Mittlerweile haben die Schweizer auch eine feine Range an Raceboards im Programm. Die Moon Rocket Pro Serie vereint das, worauf es beim SUP-Racing letztendlich ankommt: eine gestreckte, schmale Outline, kombiniert mit maximaler Steifheit und geringstmöglichem Gewicht. Denn ähnlich dem Motorrennsport kommt es hier auf jedes Gramm an. Daher sind die Boards komplett aus Carbon gefertigt und bringen gerade einmal 10 kg auf die Waage. Die lange Wasserlinie garantiert Gleitleistung und Richtungsstabilität, der tiefe Standbereich sorgt für Kippstabilität. Dadurch konnte die Breite auf knapp 60 cm reduziert werden, denn letztendlich gilt: schmaler ist schneller! Das großzügige Volumen der Seitenwände gibt dem Fahrer zusätzliche Balance, der sanfte Übergang zum voluminösen Heck ermöglicht schnelle, enge Manöver. Das Moon Rocket Pro ist der ideale Begleiter für Fortgeschrittene bis hin zu Profisportlern, die vor allem bei Flachwasserbedingungen das Maximum an Leistung und Geschwindigkeit abrufen oder ein intensives Ganzkörper-Workout auf dem Wasser absolvieren wollen. Erhältlich ist es in zwei Größen, so findet jeder entsprechend seines Gewichts und des jeweiligen Einsatzbereiches das passende Modell.

Moon Rocket Pro Board
Das Moon Rocket Pro Board von Fool Moon – Fotocredit: Fool Moon

JUCKER HAWAII – Freeride PRO

Snowboarder kennen das Gefühl, eine Piste in Schräglage hinunterzugleiten. Ähnlich fühlt sich Freeriding auf einem Longboard an, nur eben auf Asphalt. Schnelle Turns, elegante Drifts und rasante Abfahrten sind die Kernelelemente dieser immer populärer werdenden Disziplin, die für viele Rollbrettartisten die Königsklasse darstellt. Es geht nicht darum, maximale Geschwindigkeiten zu erreichen, sondern die ganze Breite der Straße zu nutzen und möglichst viel Spaß bei der Abfahrt zu haben. Neben Kreativität ist hier vor allem eines gefragt: optimale Brettkontrolle, um auch bei hohen Geschwindigkeiten den Halt auf dem Board nicht zu verlieren. Wichtig hierbei ist das Zusammenspiel von Deck, Achsen und Rollen. Deshalb kommen beim Freeride PRO neben CNC-gefrästen Achsen ein torsionssteifes Deck für maximale Stabilität und präzises Lenkverhalten zum Einsatz. Gefertigt aus mehreren Lagen Ahorn und Esche ist es zusätzlich auf der Unterseite mit einem strukturierten Carbongewebe überzogen. Mit seiner Breite von 24,5cm bietet das Board ausreichend Standfläche für jede Schuhgröße, die konkav gestaltete Oberfläche entspricht der natürlichen Wölbung der Fußsohle. Trotz seiner Performance-orientierten Ausrichtung eignet sich das Freeride PRO natürlich auch durch für ausgedehnte Touren durch die Stadt oder um mal eben Brötchen zu holen.

Freeride PRO Board
Das Freeride PRO von Jucker Hawaii – Fotocredit: Jucker Hawaii

JP Australia – Speed

Windsurfer sind per se sehr kompetitiv, für viele gibt es nicht schöneres, als sich im privaten Speed-Duell auf dem Wasser zu messen. Schnellfahren genießt an allen Spots, ob vor Fehmarn, auf dem Gardasee oder dem heimischen Baggersee höchste Priorität – wer einmal den Rausch des Gleitens erlebt hat, der will nicht mehr darauf verzichten. Mit dem Siegeszug der GPS-Geräte und -Apps hielt auch die Geschwindigkeitsmessung Einzug in den Windsurf-Breitensport. War die elektronische Zeitmessung früher nur den Profis im Rahmen spezieller Wettbewerbe vorbehalten, so kann nun sprichwörtlich jedermann seine Zeiten kinderleicht tracken. Speedsurfen ist dabei so etwas wie die Formel 1 der windbetriebenen Wasserfahrzeuge, dennoch surfen Amateure heute so schnell wie früher Speed-Spezialisten. Das liegt vor allem an Material und Ausrüstung. Eines dieser Boards, mit denen auch Hobby-Racer auf persönliche Rekordjagd gehen können, ist das Modell mit dem schlichten Namen „Speed“ aus dem Hause JP Australia. Das entsprechende Fahrkönnen und ein passendes Segel vorausgesetzt, braucht dieses Brett vor allem eines: Wind! Sehr viel Wind! Erst dann entfaltet es sein vollständiges Geschwindigkeitspotential. Gefertigt in Vollkarbon bringt es gerade einmal 5,5 kg auf die Waage, bei der Jagd nach dem persönlichen Speed-Rekord zählt jedes Gramm. Es ist nicht kompromisslos auf Geschwindigkeit getrimmt, sondern bleibt auch im Grenzbereich kontrollierbar, denn auch beim Windsurfen gilt: Mehr Speed durch bessere Kontrolle.

Speed JP Australia
Der Name ist Programm: Speed von JP Australia – Fotocredit: JP Australia