Smarte Gadgets – Teil 2 der Serie

Im ersten Teil unserer Serie haben wir bereits einige smarte Gadgets vorgestellt, die unser Leben ein bisschen schöner, angenehmer und leichter machen. Ein paar weitere „Must-Haves“ haben wir natürlich noch in petto.

DoorBird – Die smarte Türklingel

Die smarten Türklingeln von DoorBird sorgen für ein großes Plus an Komfort und Sicherheit im eigenen Zuhause. Mit DoorBird sieht man direkt auf seinem iOS oder Android Device, wer einem einen Besuch abstatten möchte. Selbst über den Browser kann man die Kamera immer im Blick halten. Ein Druck auf den Klingelknopf schickt eine Push-Meldung beispielsweise an das Smartphone. Mit einem weiteren Klick öffnet sich die App und man sieht direkt, wer an der Türe ist: live und in Farbe. Besonders interessant wird diese Funktion in Kombination mit der in DoorBird integrierten Gegensprechanlage. Wenn Sie nämlich nicht zuhause sind, klingelt Ihre Tür natürlich trotzdem auf Ihrem iPhone. Wenn Sie dann von unterwegs aus den Paketboten bitten können, das Paket doch beim Nachbarn abzugeben, ist das schon praktisch. Aber auch für Familien mit aktiven Kindern, die häufig während des Spielens klingeln oder Berufstätige, die ihr Home-Office beispielsweise im zweiten Stock haben, ist DoorBird tatsächlich Gold wert.

Außerdem funktioniert DoorBird mit praktisch allen standardkonformen Türöffnern. Über die App kann dann der Putzfrau oder den eigenen Kindern die Türe geöffnet werden, sollten diese mal den Schlüssel vergessen haben oder noch gar keinen besitzen. Zugegeben: Die Investition und Montage des Ganzen ist nicht gerade günstig, aber der Mehrwert ist dafür umso größer.

Doorbird Türklingel
DoorBird, die smarte Türklingel – Fotocredit: DoorBird

Sennheiser AMBEO Smart-Headset mit 3D Sound

Die neueste Entwicklung von Sennheiser, das AMBEO Lightning-Headset, überzeugt mit vielen tollen Features. Unter anderem können Nutzer die eigene Umgebung dank eines genialen Mikrofons mit 3D-Sound aufnehmen. Bewegt man sich auf einem belebten Platz auf eine Soundquelle zu und/oder von einer weg, kann der Zuschauer dies später im Video auf YouTube oder am heimischen Rechner akustisch genau nachverfolgen.

Mit Sennheiser AMBEO Smart-Headset kann man also das gesamte Umfeld akkurat wiedergeben – großartig! Das war allerdings noch nicht alles. Denn als „normales“ Headset muss das neue smarte Gadget von Sennheiser natürlich auch Musik abspielen und als Freisprechanlage funktionieren können. Und Überraschung, das kann es richtig gut. Nicht nur, weil es kristallklaren Klang bietet, sondern auch, weil es unglaublich praktisch ist.

Dank der Bügel hält es gemütlich und sicher am Ohr, mit Lightning-Anschluss ist es mit den neuesten iPhones kompatibel und das Mikrofon lässt sich einfach zur Freisprechanlage für Telefonate umfunktionieren. Zudem ist der Träger mit den AMBEO-Kopfhörern im Straßenverkehr etwas sicherer als mit gewöhnlichen Headsets unterwegs, denn das „Situational Awareness“ Feature schaltet wichtige Warnsignale wie Hupen von Autos oder Klingeln von Straßenbahnen bewusst dazu, damit man sie nicht überhört.

Sennheiser AMBEO Smart-Headset
Sennheiser AMBEO Smart-Headset mit 3D Sound – Fotocredit: Sennheiser

Moleskine revolutioniert das gute alte Notizbuch

Das klassische Notizbuch bekommt ein kräftiges Update: denn Moleskine macht sich mit dem neuen Pen+ Ellipse auf, die alten Kladden fit fürs 21. Jahrhundert zu machen – und zwar mit Smart Writing!

Für kreative Köpfe ist das digitale Zeitalter ein Traum: Dank des Internets stehen uns nicht nur ein riesiger Pool an Inspirationen zur Verfügung, sondern auch schier unendlich viele Möglichkeiten, die eigenen Ideen umzusetzen. Wenn aus einer Inspiration eine Idee wird, ist der erste Schritt immer derselbe: Aufschreiben! Sonst ist der gute Einfall schneller wieder weg, als er gekommen ist. Hier kommen die Notizbücher ins Spiel. Seit hunderten Jahren gibt es sie nun schon und groß verändert haben sie sich nicht. Für die heutige, immer schneller werdende Zeit doch ein wenig unpassend, oder? Auch Smartphones, die uns alle tagein tagaus begleiten, können eine Idee oft nicht ganz erfassen. Klar, Termine lassen sich einspeichern, Notizen aufschreiben und eine Skizze ist auch machbar. Trotzdem ist das auf den kleinen Geräten nicht wirklich praktikabel.

An dieser Stelle kommt Moleskine ins Spiel. Besagter Pen+ Ellipse verwandelt das klassische Notizbuch nämlich in ein smartes Gadget. Mit kompatiblen Geräten verbunden, schickt der Stift alle erstellten Notizen, Skizzen und Termine blitzschnell auf das Smartphone oder den virtuellen Kalender. So vereinfacht das Gerät das Organisieren, büßt dabei aber nichts von den guten alten Vorteilen des klassischen Notizbuchs ein. User erhalten also alle geschriebenen Notizen noch einmal digital abgespeichert.  Die kreative Freiheit, die die Kladde seit ewigen Zeiten bietet, wird so vervielfacht in die virtuelle Welt gebracht.

Der Pen+ Ellipse ist einzeln erhältlich und kompatibel mit den Moleskine Paper Tablets, dem Smart Kalender und der Moleskine Notes App.

Smarte Gadgets: Moleskine Notizbücher
Die Notizbuchrevolution – Fotocredit: Moleskine

Mehr Grafikleistung mit Sonnet

Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, als man für leistungsfähige und professionelle Computer ein Vermögen ausgeben musste? Als es so gut wie keine mobilen Geräte in dieser Kategorie gab, da mobile Grafikkarten – egal wie leistungsstark und teuer – schlicht nicht in der Lage waren, leistungshungrige Programme für Videoschnitt, 3D-Animation oder professionelle Fotobearbeitung zu bedienen? Die immer fortschreitende Technik hat mit der Zeit natürlich dafür gesorgt, dass auch mobile Rechner ordentlich Leistung – auch für diese Arten der professionellen Arbeit – liefern. Die Preise dieser Geräte liegen dann aber jenseits der 4.000 Euro und können bis auf 8.000 Euro ansteigen.

Was also tun, wenn man daheim professionell arbeiten muss, unterwegs aber ein leichtes und bezahlbares Notebook dabeihaben möchte? Oder wenn der Rechner daheim zwar grundsätzlich noch ok ist, aber die festverbaute Grafikkarte mit den gestiegenen Anforderungen nicht mehr zurechtkommt?

eGFX bzw. eGPU sind hier die wichtigen Begriffe. In eine externe Box, die per Thunderbolt 3 an den Rechner angeschlossen wird, baut man eine aktuelle Grafikkarte ein, die dann – die aktuellsten Versionen von macOS oder Windows vorausgesetzt – den Job der internen Karte übernimmt. An dieser Box können dann auch mehrere 4K-Monitore parallel betrieben werden. Ein weiteres wichtiges Feature, welches nur sehr wenige (mobile) Rechner heutzutage bieten. Die eGFX Boxen beschleunigen aber nicht nur die Grafikleistung auf externen Displays, sondern geben ihre Leistung auch auf den eingebauten Bildschirm aus. Die aktuellen eGPU bzw. eGFX Boxen beschleunigen aktuelle Geräte um den Faktor 8! Das reicht dann auch für aktuellste Spiele oder aber die zuvor erwähnten professionellen Programme.

Sonnet ist einer der Pioniere auf diesem Gebiet. Die „Breakaway“-Box gibt es in drei Varianten je nach Größe und Leistungshunger der Grafikkarte, die man einbauen möchte. Für Menschen, die unterwegs mehr arbeiten als zuhause, haben die Amerikaner zudem den „Breakaway Puck“ entwickelt. Eine kleine Box, die in jeden größeren Rucksack passt und mit einer festverbauten Radeon RX570 daher kommt. Auch hier braucht es nur ein einfaches Strom- und ein Thunderbolt 3 Kabel, um überall auf der Welt einen professionellen Arbeitsplatz einzurichten. eGPU Boxen können über Patches auch an Thunderbolt 2 Geräten, z.B. dem 2013er Mac Pro oder dem aktuellen Mac mini betrieben werden – dann erreicht man aber nur maximal 70% der möglichen Grafikleistung. Die Preise (exklusive Grafikkarte) liegen aktuell bei 460 Euro für das größte „Breakaway“-Gehäuse und etwa 700 Euro für den leistungsstarken und portablen Puck.

Sonnet Breakaway Box
Sonnet Breakaway Box – Fotocredit: Sonnet