Reise Highlights, Learnings und Lowlights 2018

Blicke ich auf das Jahr 2018 zurück, sehe ich einige ganz besondere Reisemomente. Wir verbrachten Zeit an unseren Lieblingsorten, die unser Herz bereits vor Jahren erobert haben, aber sahen auch viel Neues, lernten nahe und ferne Ziele kennen. Wir verließen mehr als einmal unsere Komfortzone und sammelten Erfahrungen und Erinnerungen, die ganz sicher ein Leben lang halten werden.

Machu Picchu: raus aus der Komfortzone

DAS Highlight 2018? Puh, das ist schwierig. Wir reisten im Februar einige Wochen durch Western Australia, durften erstmals Wale in freier Wildbahn in Südafrika beobachten und standen auf dem Machu Picchu in Peru. Doch es muss gar nicht unbedingt ein fernes Ziel sein – wir erinnern uns natürlich auch gerne an den Kurztrip mit der Bahn nach Wien oder an die paar Tage „La Dolce Vita“ in Rom.

Als großer Sommer-Sonne-Strand-Liebhaber, der das Meer immer den Bergen vorziehen würde, war es dennoch eines der schönsten und beeindruckendsten Reiseerlebnisse meines bisherigen Lebens, im heißen, deutschen Sommer in den südamerikanischen Winter zu reisen – bei wenigen Grad Celsius über Null, in 3.000 Metern Höhe. Peru war eine echte Challenge – es war kalt, die Höhe fühlte sich an wie ein einwöchiger Dauerkater und die Nächte waren extrem kurz, da wir nonstop unterwegs waren. Dennoch war die Reise wahrhaft magisch, denn wir haben unfassbar Schönes außerhalb unserer Reise-Komfortzone gesehen und erlebt. Und glaubt mir: Dem Machu Picchu „in echt“ wird kein Bild gerecht.

Bloggerin Josie loves auf dem Maccu Picchu
Reise Highlight 2018: Maccu Picchu in Peru – Fotocredit: Sarah und Chris Eichhorn

Wassermassen auf Bali

Echte Lowlights gab es dagegen gar nicht so viele. Wobei, eine Geschichte hat sich definitiv ein wenig eingebrannt: Wir buchten mit Freunden auf Bali ein ganz besonderes Haus, auf das wir uns alle sehr gefreut haben. Dort erwartete uns jedoch Schimmel en masse, das Dach war undicht, überall tropfte es hinein und wir mussten nach nur einer Nacht „fliehen“ … schön war das wirklich nicht. Aber wisst ihr was? im Nachhinein haben wir eine lustige Story zu erzählen und mittlerweile muss ich lachen, wenn ich daran denke, wie wir fix und fertig morgens in unserem komplett durchnässten Wohnzimmer am Tisch saßen, überall um uns herum Eimer unter den undichten Stellen an der Decke und Wasser ohne Ende.

Generell würde ich keine Reiseerfahrung als „Lowlight“ bezeichnen, denn man lernt nur dazu, selbst wenn man auch einmal das eine oder andere negative Erlebnisse hatte. Natürlich gibt es Destinationen, die ich mit „einmal und nie wieder“ verlassen habe. Aber das kann ich nur sagen, weil ich sie gesehen und meine Erfahrungen vor Ort gemacht habe. Und es wäre doch langweilig, wenn immer nur alles perfekt wäre und Erwartungen immer nur über-, aber nie untertroffen werden würden.

Wir haben letztes Jahr gelernt, nie zu viel erwarten, offen für Neues zu sein und sich überraschen zu lassen. Dementsprechend lautet auch das wichtigste Reise-Learning 2018: Die besten Momente erlebt man so oft außerhalb der eigenen Komfortzone.

Margaret River Westaustralien
Margaret River Westaustralien – Fotocredit: Sarah und Chris Eichhorn

Über unsere Autorin Josie loves

Sarah Eichhorn ist 32 Jahre alt, lebt in München, arbeitet als freie Redakteurin und schreibt seit neun Jahren den Blog Josie loves. Darauf berichtet sie über all die kleinen und großen Dinge, die das Leben schöner machen – und die findet sie meist auf ihren Reisen. Zusammen mit ihrem Mann Chris bereist sie die Welt, schreibt über ganz besondere Herzklopf-Momente, die schönsten Orte der Erde, aber auch über ihre geliebte Heimatstadt München. Außerdem widmet sie sich den Themen Mode, Interieur und Beauty und lebt auf Josie loves ihre große Leidenschaft – das Schreiben – aus.

Quokka Selfie
Quokka Selfies machen glücklich – Fotocredit: Sarah und Chris Eichhorn