Wintersport: Praktische Services und Tools

Auf die Bretter, fertig, los? Nicht ganz, denn der Ski Trip beginnt nicht am Lift, sondern bereits mit der Urlaubsplanung zu Hause. In den beiden vorherigen Artikeln unserer  Wintersport Serie haben wir bereits jede Menge nachhaltige Innovationen und die neuesten technischen Entwicklungen vorgestellt. Zum Abschluss der Reihe nimmt PACESETTER nützliche Services und praktische Tools für die Planung des Winterurlaubs unter die Lupe, die nicht nur die Nerven, sondern auch die Urlaubskasse schonen.

ALPINRESORTS.com – leihen statt kaufen

Wintersport auf Pisten und Loipen kann den Geldbeutel ordentlich belasten: Da wären die Kosten für Skipässe und vor allem für die geeignete Ausrüstung. Denn bei Skiern, Schuhen, Bindung, Stöcken, Brille und Helm sowie der entsprechenden Bekleidung sind je nach persönlichem Anspruch nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Snowboard und Ski wollen außerdem regelmäßig zum Service gebracht werden, wenn sie wirklich gut laufen sollen.

Auch die Anreise zum Schneeparadies ist meist eine kostspielige, nervenaufreibende und vor allem sperrige Angelegenheit: Im Flugzeug kosten die eigenen Ski nicht selten einen Aufpreis, und mit der Skiausrüstung in einem überfüllten Zug einen Platz zu suchen, ist mitunter purer Stress. Bei der Anfahrt mit dem (eigenen) Auto kann es mit vier Personen plus Gepäck und Gerät für mehrere Tage recht eng werden. Wandert das Material in eine Dachbox treibt diese wiederum den Spritverbrauch in die Höhe.

Hier kommt ALPINRESORTS.com ins Spiel: Der Online-Marktplatz für den Skiverleih wurde 2006 als Pilotprojekt in Österreich gestartet. Mittlerweile sind 900 Partnershops und über 150 Partner-Skischulen in zehn Ländern (Andorra, Frankreich, Schweiz, Deutschland, Österreich, Slowakei, Tschechien, Bulgarien, Italien und Slowenien) verfügbar. Hier stehen die aktuellen Produkte nahezu aller renommierter Hersteller für jedes Fahrkönnen bereit. Der Online-Buchungsprozess ist denkbar einfach – Skigebiet eingeben, Produkt wählen, Ausrüstung reservieren und vor Ort abholen.

Ob es sich letztendlich lohnt, Ski oder Snowboard zu mieten oder doch zu kaufen, hängt in erster Linie davon ab, wie oft und wie ambitioniert man fährt. Der Kauf einer eigenen Ausrüstung empfiehlt sich vor allem für Vielfahrer, die regelmäßig auf der Piste unterwegs sind. Einsteiger, Fortgeschrittene, Gelegenheitsfahrer und vor allem Familien mit Kindern profitieren eher vom Leihmaterial.

www.alpinresorts.com

Entspannt mit ALPINRESORTS in den Wintersport Urlaub
Ausrüstung bequem leihen – Fotocredit: ALPINRESORTS.com

MAMISTRAVELGUIDE – Familienfreundlich auf einen Klick

Mühsame Internetrecherche nach dem passenden Familienurlaub, Unterkünfte mit lärmender Daueranimation oder generell Familien untaugliche Hotels, das kennt nicht nur Laetitia Hörnler, Gründerin von Mamistravelguide, dem ersten Familien-Reisebuchungsportal im deutschsprachigen Raum.

Die Mutter von drei Kindern weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig und zeitaufwändig sich die Urlaubsplanung mit dem Nachwuchs gestalten kann. Denn die Technik klassischer Buchungsportale ist bisher nicht auf die Bedürfnisse von Familien zugeschnitten. So kann es passieren, dass man vor Ort anstelle der online gebuchten Familiensuite separate Zimmer bekommt oder das schicke hoteleigene Restaurant beim abendlichen Dinner keinen Wert auf Kinder legt.

Um die besonderen Ansprüche und Erwartungen von Familien zu erfüllen, hat Mamistravelguide eigens einen speziellen Travelfinder entwickelt. Die Technik dahinter agiert anders als bei den üblichen Reiseportalen, da sie mehr und vor allem familienspezifische Kriterien in die Treffersuche miteinbezieht. So ist der Travelfinder beispielsweise die erste Suchmaschine, die das Alter jedes einzelnen Kindes berücksichtigt und den Urlaubssuchenden dadurch hilft, mit wenigen Klicks die passende Unterkunft zu finden. Dabei ist es nicht einmal notwendig, sich auf ein bestimmtes Reiseziel oder einen gewissen Zeitraum festzulegen. Ein Beispiel: Vielleicht weiß man ja anfangs nur, dass man dringend mal wieder in den Urlaub fahren möchte. Gerne irgendwo in die Berge und mit Schnee. Dort wäre es schön, wenn man Yoga machen oder in die Sauna gehen könnte. Die Kinder würden natürlich gerne skifahren oder vielleicht klettern. Mit nur wenigen Klicks stellt Mamistravelguide dann die passenden Ergebnisse und Destinationen bereit.

https://www.mamistravelguide.com

Familienfreundliche Hotels mit einem Klick finden
Familienfreundliche Hotels mit einem Klick – Fotocredit: Alex Filz

Wintersport Apps – auch unterwegs up-to-date

Wo gibt es die schönsten Skipisten? Wann hat der Skilift geöffnet und wie sieht die aktuelle Lawinensituation aus? Wer im Winter in den Bergen und auf den Pisten unterwegs ist, verlässt sich oft auf sein Smartphone. Wir haben die nützlichsten Apps für Alpin-Enthusiasten herausgesucht:

Über die „Bergfex-Touren-App“ haben User Zugriff auf über 70.000 GPS-Touren. Da ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei. Daten wie etwa Zeiten für einzelne Trips oder zurückgelegte Kilometer und Höhenmeter werden automatisch gespeichert. Zusätzlich können User ihre eigenen Routen erstellen. Die App hilft außerdem bei der Urlaubsplanung und bietet Zugriff auf mehr als 5.000 öffentliche Kameras. So hat man die Wetterverhältnisse vor Ort stets im Blick. Auch Details zu Schneehöhen und Lifts lassen sich problemlos abrufen.

Jeder Wintersportler weiß, wie wichtig es ist, über die aktuelle Wetterlage und mögliche Lawinen informiert zu sein. Die „Skiinfo Ski & Schneehöhen App“ liefert tagesaktuell Schneeberichte und Fakten von mehr als 2.000 Skigebieten weltweit. Dank tausender User-Berichte direkt von der Piste gibt die App wohl den authentischsten Eindruck aus dem gewünschten Skigebiet.

Wer lieber im unverspurten Pulverschnee statt auf der gewalzten Kunstschneepiste unterwegs ist, braucht etwas mehr Vorbereitung für das Wintervergnügen. Erste Anlaufstation ist der Lawinenlagebericht, den es für den gesamten Ostalpenraum (Bayern, Österreich und Südtirol) in der App „Snowsafe“ gibt. Speziell für die Schweiz liefert die App „White Risk“ Schnee- und Wetterdaten sowie Hintergrundwissen zur Beurteilung der Lawinengefahr.

Für Ski- und Snowboard-Anfänger bietet sich die App „Check Yeti“ an. Sie umfasst eine Datenbank von Skischulen und Skilehrern aus über 350 Skigebieten. Innerhalb einer Region gibt es außerdem die Option, verschiedene Lehrer und Schulen miteinander zu vergleichen und sich so den günstigsten Kurs herauszusuchen.

Die besten Wintersport Apps
Die nützlichsten Apps für die Piste – Fotocredit: Dmitriy Shironosov